Hallo, ich bin Simon Shafaghi, 25 Jahre alt und mache derzeit die Ausbildung zum Kaufmann
für Dialogmarketing bei PROdialog Communications GmbH & Co. KG in Bonn. Aktuell bin ich
im zweiten Ausbildungsjahr.
In diesem Blogbeitrag werde ich euch über meinen Besuch bei der größten HR-Messe
Europas, der “Zukunft Personal Europe 2025” berichten. Diese findet jedes Jahr auf dem
Messe Gelände in Köln statt. Die Messe gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen im
Bereich Personalmanagement, Recruiting und Unternehmensentwicklung – und das völlig
zurecht. Über 600 Aussteller präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen und
Innovationen – von großen Namen wie Workday bis hin zu zahlreichen Start-ups, die mit
frischen Ideen und mutigen Konzepten begeisterten. Außerdem konnte man bei Workshops
teilnehmen und spannenden Vorträgen von außergewöhnlichen Speakern zuhören.
Der Tag begann morgens früh im Büro. Ich traf mich dort mit der Geschäftsführung und wir
fuhren von dort aus zur Messe nach Köln. Es war für mich das erste Mal, dass ich bei so
einer großen Messe teilnehmen konnte. Als wir ankamen, war die Messe schon sehr gut
besucht. Unser erster Stopp führte uns zu Personio, bei denen wir selbst Kunde sind. Der
persönliche Austausch mit Experten bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und
kommende Features der Plattform. Im Anschluss besuchten wir mehrere Fachvorträge zu
Themen wie Recruiting, Weiterbildung, Unternehmensführung, Arbeitsmedizin und HR-
Strategien. Besonders auffällig: Fast überall spielte das Thema künstliche Intelligenz (KI) eine
zunehmend wichtige Rolle.
Einer der Höhepunkte des Tages war für mich der Vortrag von Niels Brabandt. Unter dem
Titel „Künstliche Intelligenz im Personalmanagement“ zeigte er auf eindrucksvolle Weise,
wie KI die Arbeitswelt verändert – und welche Verantwortung damit einhergeht. Anhand
verschiedener Beispiele machte Brabandt deutlich, dass das Urteilsvermögen von KI-
Systemen stark davon abhängt, welche Daten sie erhalten. Je nach Qualität und Vielfalt des
Inputs kann KI zu fairen oder verzerrten Entscheidungen kommen. Seine Beispiele – etwa zu
Strafurteilen, Recruitingprozessen oder Unterschieden zwischen Geschlechtern, Hautfarben
und Wohnorten – regten zum Nachdenken an. Sie zeigten, wie wichtig es ist, ethische und
transparente Richtlinien im Umgang mit KI zu etablieren.
Im Anschluss der Vorträge haben wir für unser Unternehmen nach einem Anbieter für
Schulungssoftware gesucht. Glücklicherweise fanden wir ein Unternehmen, das zu unseren
Ansprüchen passte. 360learning ist ein sehr interessantes Tool, welches die digitale
Erstellung von Lerneinheiten mit Hilfe von KI erleichtert.
Der Besuch der Messe hat viel Spaß gemacht. Ich habe viele Informationen über den Tag
aufgesogen und einige neue Innovationen kennengelernt. Um nicht einen rauchenden Kopf
zu haben, planten wir zwischen den Vorträgen Pausen ein, bei denen wir Bagels aßen und
Kaffee tranken. Alle Stände waren hübsch und ansprechend beschmückt. Der ein oder
andere Stand bot sogar Popcorn oder Crêpes an. Die Atmosphäre war sehr entspannt und
wir kamen sehr schnell mit Besuchern, Rednern und Ausstellern ins Gespräch.
Für mich war dieser Ausflug (im Rahmen meiner Ausbildung) sehr besonders. Ich konnte einiges im
Bereich HR kennenlernen, welche Innovationen im Trend sind und wie stark jetzt schon KI
unseren Alltag bestimmt.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen